09.01.2018

von JD-B° RB

Umzugsstress Ade

Den Wohnungswechsel unkompliziert über die Bühne bringen

Bei einem Umzug müssen nicht nur Möbel und persönliche Habe ins neue Heim transportiert werden, auch Ummeldungen von Post, Telefon und Strom dürfen nicht vergessen werden

Wenn die Deutschen umziehen, dann meistens innerhalb der Region, in der sie leben. So haben laut einer aktuellen E.ON-Umfrage nur rund sieben Prozent der Deutschen einen Umzug über mehr als tausend Kilometer hinter sich. Bei 40 Prozent ist die neue Wohnung weniger als 25 Kilometer, bei knapp 30 Prozent weniger als 200 Kilometer vom alten Wohnort entfernt. Doch egal ob man zwei Straßen weiter oder von der Nordseeküste ins Alpenvorland zieht, die rechtzeitige Organisation des Wohnungswechsels erspart Umzugsstress.

Leichter wechseln mit dem Umzugsservice

Am besten beginnt man mit den Umzugsvorbereitungen, sobald der Wohnungswechsel feststeht. Keller entrümpeln und Überflüssiges entsorgen, den Nachsendeantrag bei der Post stellen, Internet, TV und Strom ummelden - all das lässt sich frühzeitig erledigen. Bei bundesweiten Anbietern gibt es spezielle Umzugsservices, mit denen die Abrechnung des Stroms in der alten und die Anmeldung in der neuen Wohnung mit wenigen Eingaben online zu erledigen ist. Oft gibt es auch temporäre Angebote für Neu- und Bestandskunden. So bietet beispielsweise E.ON an, die Mietkosten für einen Sixt-Transporter in Höhe von 150 Euro zu erstatten. Entscheidet man sich dazu, für die neue Wohnung den Stromanbieter zu wechseln, sollte man auf dessen Seriosität achten: "Wichtig ist, das gesamte Angebot zu betrachten und sich nicht nur an einer Komponente wie dem Bonus zu orientieren", erklärt Robert Hienz, Geschäftsführer E.ON Energie Deutschland. "Der wird oft an harte Bedingungen geknüpft. Eine weitere Rolle spielen die Transparenz der Preise, Vertragslaufzeiten und Preisgarantien. Hier sollte man sich gut informieren und auch die Bewertungen anderer Verbraucher berücksichtigen."

Umzugstag rechtzeitig planen

Frühzeitig vorwarnen sollte man Freunde und Verwandte, die laut Umfragen bei zwei Dritteln der Umzüge in Deutschland als Helfer eingespannt werden. Auch temporäre Halteverbote für den Umzugswagen müssen rechtzeitig beantragt werden - manche Gemeinden verlangen dafür ein paar Wochen Vorlauf. Wenn es dann endlich ans Kistenpacken geht, empfiehlt es sich, neue, stabile Kartons einzusetzen und diese nicht zu schwer zu packen - reine Bücherkisten etwa sind eine Zumutung für die Helfer. Eine akribische Beschriftung der Kartons mit beispielsweise "Küche" oder "Schlafzimmer" verhindert Chaos in der neuen Wohnung. 

Jetzt fehlt nur noch das "Erstversorger-Kit": Toilettenartikel und Klamotten in einer Reisetasche sorgen dafür, dass man nicht gleich hektisch nach dem Nötigsten wühlen muss, sondern die erste Nacht entspannt im neuen Domizil verbringen kann. Und die ist wichtig - man sagt ja, die Träume der ersten Nacht würden in Erfüllung gehen.

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