18.03.2016

von Pfronten Tourismus B° RB

weiß blau: Rund um Pfronten

Erstausstrahlung: Sonntag, 20. März 2016, 16 Uhr, Bayerisches Fernsehen

Moderatorin Annett Segerer bei einer Wanderung mit der achten Bergwiesenkönigin Sinja I.

Pfronten, Ort der gebrochenen Zungen. „Pfrrrrrrrrrr“. Aber Spaß beiseite. Um Kultur in und um die Gemeinde im Allgäu geht es heute in „weiß blau“. Eine doch sehr große Ortskirche, seltsame Hausnummern - etwa „224 ein Achtel“, ja, wirklich - Erklärung in der Sendung. Dort auch ein international versierter Burgenforscher, die tolle Gemeindebücherei, ein Interview mit der Bergwiesenkönigin. „Sinja die Erste“. Sogar ein Baby wurde nach der „Mountain Queen“ benannt. „Sinja die Zweite“, sozusagen.

Sankt Nikolaus, so hoch ist der Turm, dass man ihn von jedem der Pfrontener Ortsteile sieht. Und die sind teils durch Anhöhen voneinander getrennt. Heimatkenner Bertold Pölcher erzählt mehr über Pfronten, den Ort, die Menschen. Dann die „Nummer“ mit den Hausnummern, da reicht ein Pressetext nicht zum Erklären. Aber es gibt ja Sendungen. Vorab sei hier schon mal verraten, dass es um das Thema „alteingesessene Pfrontener“ geht. Danach ein Besuch beim Heimathaus, dem zu Ehren sogar ein eigener Walzer komponiert wurde. Vielleicht hat das Haus das ja auch mal verdient, immerhin wurde es im Jahr 1473 schon erstmals urkundlich erwähnt. Mit einer heimatkundlichen Ausstellung und als Ort für die Gemeindebücherei hat das Haus auch im Jahr 2016 ein lebendiges Innenleben.

In wunderschöner Allgäuer Natur trifft Moderatorin Annett Segerer dann die Bergwiesenkönigin „Sinja die Erste“, eine sehr nette junge Frau, wer könnte den sympathischen Ort Pfronten besser in der Welt da draußen repräsentieren? Dann: Besuche auf einem bemerkenswerten Pfrontener Friedhof, und eine Geschichte vom Suchen und Wiederfinden. Folgt eine Moorwanderung, danach weiter zum „Häuptling der Indianer“. Nicht ganz, aber der Bildhauer und Schnitzer Haymo  Aletsee macht auch Bögen. Wild-West-Begeisterung, aus Aletsees Kindheit herübergerettet. Musikschule Pfronten dann, eine Erfolgsstory, Verdoppelung der Schülerzahl in den letzten fünf Jahren. „Music was my first love, and it will be my last“ singt John Miles.

Burgen hier, Burgen da. Es wimmelt, rund um Pfronten. Warum dem so ist, das erklärt der europaweit tätige Burgenforscher Dr. Joachim Zeune unserer Moderatorin Annett Segerer, stellvertretend für die Zuschauerinnen und Zuschauer. In einem Einspielfilm wird gewebt, liebevoll, von einer sympathischen Familie, bei der Handweberei Hechenberger in Pfronten-Steinach. Danach schwelgt Wolfgang Binder in seiner (unser aller? Jedenfalls der „Babyboomer“-Generation!) Kindheit. Damals, die 1970er. Zwei Wochen Sommerurlaub in Italien, im Stück. Zwei Wochen! Bibione, Caorle oder so. Ein Traum, auf den man sich als Kind jedes Mal wochenlang im Vorfeld freute. Und heute? Zwei Wochen an einem einzigen Ort, wie langweilig. Wirklich?

Die Familie Hipp spielt gegen Ende der Sendung wohlklingende Volksmusik, Saitenmusik. Und was haben wir zum Schluss der Sendung gelernt? Pfronten ist ein schöner Urlaubsort mit einem Füllhorn an bodenständiger Kultur. 

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