20.03.2018

von B° RB

Füssen kratzt an der 1,4 Millionen-Grenze

Mit 1.395.153 Übernachtungen (plus 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und 521.029 Gästeankünften (plus 8,7 Prozent) haben die Gastgeber in Füssen 2017 ein neues Allzeithoch eingefahren

Füssen am Abend

Die Zuwächse der Urlaubsdestination liegen noch über denen der Gesamtregion Allgäu, die ein Plus von 2,5 Prozent bei den Übernachtungen und 5,3 Prozent bei den Gästen verzeichnen konnte. Dabei war der Quellmarkt Deutschland nach wie vor mit weitem Abstand die Nummer Eins: Knapp drei Viertel der Übernachtungen und 51,4 Prozent der Ankünfte einfielen auf Gäste aus dem Inland (jeweils ohne pauschalierte Camper und ohne Gäste mit fehlender Herkunftsangabe gerechnet). 

Wie in den vorangegangenen Jahren lagen auch 2017 die Füssen-Besucher aus Bayern an der Spitze, gefolgt von denen aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Beim Übernachtungsaufkommen der Auslandstouristen belegen wie im Jahr zuvor die Volksrepublik China (mit Hongkong), die Schweiz, die USA, Italien und die Niederlande die Spitzenplätze. Die stärksten Steigerungen erzielte Füssen bei den auf Platz Zehn rangierenden Urlaubern aus Russland (plus 53,2 Prozent Übernachtungen, plus 59,7 Prozent Gäste). „Erfreulich ist auch, dass der Markt Japan wieder Fahrt aufnimmt“, erinnert Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier an den langjährigen Spitzenreiter unter Füssens Auslandsgästen. „Hier konnten wir einen Übernachtungszuwachs von 37,8 Prozent gegenüber 2016 verzeichnen.“ 

Leichte Veränderungen gab es bei der saisonalen Verteilung der Urlauberströme: Zwar reisten die meisten Gäste wieder zwischen Mai und Oktober an, doch konnte Füssen auch im Januar (11 Prozent mehr Übernachtungen) und im letzten Quartal 2017 (durchschnittlich 4,8 Prozent mehr Übernachtungen pro Monat von Oktober bis Dezember) spürbare Zuwächse erzielen. Für Fredlmeier ist die positive Entwicklung der Tourismuszahlen in den letzten Jahren aber kein Selbstläufer: „Ausruhen dürfen wir uns auch in guten Zeiten nicht: Wer jetzt nicht in Qualität investiert und sein Profil schärft, wird in schlechteren Zeiten im Wettbewerb zurückfallen!“ 

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